das
Gedächtnis
Das Gedächtnis funktioniert
nicht visuell, sondern auf der Grundlage von Gefühlen - das
Gefühl erst ruft das visuelle Abbild hervor. Das Gedächtnis
hat auch keine messbare Größe - es ist einfach da als
Funktion der Seele, des Seelen-Computers. Die Seele speichert im
Gedächtnis keine Bilder oder Worte, sondern die mit diesen Bildern
und Worten verbundenen Gefühle.
Die Seele sichtet das Gefühl, das durch die Erfahrung des
Gedankens im ganzen Körper gespürt wurde und sucht in den
Speichern der Erinnerung nach Ähnlichem, nach etwas, was die
logischen Bereiche Deines Gehirns wiedererkennen können, damit
Dein Intellekt ein Wort findet, um das Gefühl zu beschreiben. Wenn
die Seele das passende Gefühl gefunden hat, schickt sie diese
Information zurück zum Gehirn um anzuzeigen, daß der Gedanke
überall im Körper vollkommen verstanden wurde - Dein
Intellekt findet dann das passende Wort um das Gefühl zu
beschreiben. Ein Gedanke wird also nicht nur im Gehirn, sondern in
der Gesamtheit des Körper verstanden.
Alles was Du beschreiben kannst, ist mit bestimmten Gefühlen
verbunden, die auf bestimmten emotionalen Erfahrungen beruhen. Du
erkennst Blumen als Blumen, weil Du sie gesehen, berührt,
gerochen, im Knopfloch getragen hast - Blumen rufen also ein bestimmtes
Gefühl in Dir hervor. Du erkennst Seide als Seide, weil Du damit
bestimmte Sinnesreize und gefühlsmäßige Erfahrungen
verbindest, die in Dir den Begriff Seide entstehen lassen.