• die Dualität

    Als Gott, der unsichtbare Gedanke, über sich selbst nachdachte, wurde auch der Schöpfungs-Gedanke geboren - um sich selbst erkennen zu können, mußte er sich in Bild und Spiegel-Bild trennen - daraus resultiert die Dualität unser Welt.

    Weise ist, wer dies verstehst - das Böse ist immer nur das Spiegel-Bild des Guten, Du kannst das Gute nur darum erkennen, weil es sein Spiegel-Bild, das Böse gibt. Verstehst Du jetzt, warum der Kampf gegen das Böse letztlich sinnlos ist. Denn wenn es Dir je gelänge, es auszumerzen, müßte gleichzeitig auch alles Gute verschwinden, wäre Schöpfung nicht mehr existent - Bild und Spiegel-Bild können nur zusammen existieren, verschwindet das eine, muß auch das andere verschwinden.

    Das ist auch der Grund, warum aufgestiegene Meister und Avatare nicht die Überwindung des Bösen auf ihre Fahnen schreiben. Sie lehren stattdessen zu lieben und aufzuhören zu urteilen. Jeder Gedanke, jedes Wesen, jedes Ding hat seine Daseins-Berechtigung, auch das Böse, denn alles ist Gott, der Gedanke, der niemals urteilt. Doch immer hast Du Wahl-Möglichkeiten, Du selbst kannst Dich für das Gute oder das Böse im Bewußtsein entscheiden und was immer Du denkst, erkennst Du damit als Deine Wahrheit an und Gott der Gedanke offenbart es für Dich in der Welt durch sein immerwährendes Gebot - ICH BIN.

    Erkenne auch diese Wahrheit - Einheit und Vollkommenheit kannst Du in der offenbarten Welt niemals erreichen, im Bewußtsein aber kannst Du beides für Dich verwirklichen - Du stehst dann über der offenbarten Welt, selbst wenn Du Teil von ihr bist.

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