das Gesetz
des Geistes
Der Geist ist ein Energie-Feld,
das auch als Träger für Gedanken-Schwingungen arbeitet. Wenn
Du dies Feld sehen könntest, würdest Du es als wirbelndes,
lebendiges, geometrisch geordnetes Energie-Feld sehen - der Geist
braucht Ordnung, sonst wird er chaotisch. Der Geist existiert
gleichzeitig in allen Dimensionen, jenseits von Raum und Zeit in der
ewigen Gegenwart, er kennt nur ein Gesetz - der Geist verwirklicht
seine eigene Realität - was immer Du glaubst, wird real.
Durch Deinen Geist hast Du wahrhaft große Macht - im Geist kannst
Du gewaltige Energien erzeugen. Denn nicht physische oder sichtbare
Energie ist wirklich groß, nur Energien des Geistes sind
unermeßlich und grenzenlos. Wenn Du weißt, wie er arbeitet
und wie das geht, kannst Du im Geist bewußt Dinge erschaffen -
andernfalls kannst Du auch viele Dinge unbewußt erschaffen, die
Du eigentlich nicht haben willst. Der Geist hat die Tendenz, jeden
Deiner Gedanken zu realisieren, insbesondere jeden klaren Gedanken der
mit dem Macht-Wort ICH BIN verbunden ist - solche Gedanken
haben immer große Macht. Mit solchen Gedanken kannst Du sehr viel
Gutes bewirken - aber falsches Denken kann auch große
Schwierigkeiten hervorrufen.
Der Geist erschafft Realitäten, indem er
dreidimensionale Bilder in den leeren Bewußtseins-Raum projiziert
- das ist das, was Du dann für Deine Realität hältst.
Wann und wie der Geist diese Projektionen hervorbringt, wurde an
Gefangenen studiert, die lange in Dunkelhaft gehalten wurden.
Irgendwann, wenn der Geist die Langeweile nicht mehr ertragen will,
fängt er an, neue Realitäten zu erschaffen - die
Wissenschaftler sprechen dann von Halluzinationen. Für den
Gefangenen sind die dreidimensionalen Bilder mit ihren Personen und
Handlungen nach einer Weile genau so greifbar und real wie gewohnt. Er
spricht mit ihnen, versucht vor Monstern wegzurennen, die seine Angst
erschaffen hat, das ist dann das Stadium, wo man ihn für
verrückt erklärt.
Tibetanische Mönche, die den Geist besser verstehen, haben das
ebenfalls studiert. Sie wollten wissen und selbst erfahren, welche
Stadien des Bewußtseins eine Seele kurz nach dem Tod zwischen den
Dimensionen durchläuft, sie nennen diesen Ort oder Zustand Bardo.
Ihre Absicht war auch nicht Neugier, sondern der Wunsch, den Menschen
beim Dimensions-Übergang des Todes wirkliche Hilfe zu geben. Nach
gründlicher geistiger Vorbereitung nahmen sie es auf sich,
für lange Zeit allein in dunklen Höhlen zu leben, um die
Projektionen des Geistes im Bardo-Zustand zu studieren. Dabei gab es
aber immer Kontrolle und Führung mittels telepathischer Kontakte
zur Außenwelt, um zu vermeiden, in unserer Realität
verrückt zu werden. Das Ergebnis dieser Studien ist das Totenbuch
der Tibeter, eine profunde Anleitung zur Kontrolle der Projektionen des
Geistes, hervorgerufen durch die eigenen Ängste im Bardo-Zustand
nach dem Tod, eine exakte Beschreibung der Realitäten dieses
Zustandes.
Es gibt zwar keine Hölle als Ort, aber durch Projektionen seiner
eigenen Ängste und Schuld-Gefühle kann ein Mensch, der diesen
Zustand in Unwissenheit erlebt, sich durchaus Realitäten
erschaffen, die dem nahe kommen. Denn im Bardo-Zustand ist nicht nur
das Bewußtsein um den Faktor 10 klarer, auch alle Gedanken und
Emotionen offenbaren sich dann sofort und unmittelbar als lebendige
Projektionen. Darum sollte jeder Mensch wenigstens wissen, daß er
selbst der Schöpfer dieser Projektionen ist, vor denen er nicht
wegrennen muß, weil sie sich sofort auflösen, sobald er sich
wieder daran erinnert. Und man sollte diesen Zustand erkennen
können, wenn man durch den Dimensions-Übergang des Todes
gegangen ist. Bei Atheisten und denen, die nicht an ein Weiterleben der
Seele nach dem Tode glauben, kann diese Erkenntnis blockiert sein. Sie
irren dann völlig desorientiert im Bardo umher, unfähig zu
erkennen was mit ihnen passiert, bis eine mitleidige Seele sie aus
ihrer selbstgeschaffenen Hölle der Unwissenheit befreit.